Klarer Kurs für neue Chancen! Klarer Kurs für Rendsburg-Eckernförde!
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Unterstützung für den DLRG

Gemeinsame Pressemitteilung der Freien Demokraten und der Jungen Liberalen im Kreis Rendsburg-Eckernförde:

 Anlässlich der Debatte um die Zukunft des Saatsee-Geländes in Rendsburg äußern sich die Freien Demokraten, sowie die Jungen Liberalen im Kreis Rendsburg-Eckernförde zu den Möglichkeiten der Nutzung wie folgt:

Das Saatsee-Gelände steht seit geraumer Zeit leer. Status der Nutzung: Keine vorhanden! Die Liegenschaft befindet sich in Bundesverwaltung. Das hierfür zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt (kurz: WSA) Kiel-Holtenau hatte bereits eine Anfrage der DLRG aus dem Jahr 2018 zu einer möglichen Nutzung des Grundstücks zurückgewiesen, da „das Gebäude einsturzgefährdet und nicht nutzbar“ sei.

 „Der Zustand des Geländes wird sich mit dieser Begründung auch zukünftig nicht verbessern“, so Gyde JENSEN, FDP-Kreisvorsitzende. Umso fahrlässiger sei es, die Anfrage eines Vereins abzulehnen, der proaktives Interesse und Ideen für die Nutzung bekundet, so JENSEN. Aus Sicht der Liberalen im Kreis, darf der Verfall des Geländes nicht weiter voran schreiten. Es bedarf einer aktiven Debatte über Alternativen zum Status Quo und einer zukünftigen Nutzung des Geländes. Dieses sei mit seiner direkten Lage am Nord-Ostsee-Kanal geradezu ideal für eine Organisation wie die DLRG, sagt JENSEN.

Im Hinblick auf ein erneutes Schreiben der DLRG Rendsburg erklärt die FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Tina SCHUSTER: „Es muss unser gemeinsames Anliegen sein, die Nutzung des Standortes durch die DLRG wohlwollend zu prüfen. Die Arbeit der Lebensretter käme hier nicht nur Rendsburg, sondern uns allen zu Gute. Wenn es tatsächlich zur Umnutzung der Saatsee-Immobilie kommt, sollte der Kreis ein Interesse daran haben den DLRG hier zu unterstützen.“

Die Freien Demokraten im Kreis sind überzeugt, dass die DLRG einen großen und unverzichtbaren Beitrag zum Allgemeinwohl leistet. Denn immer noch können zu viele Menschen, besonders Kinder und Jugendliche, nicht schwimmen. Laut Spiegel-Informationen besitzen nur 40 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen ein Jugend-Schwimmabzeichen; bei Erwachsenen sind es nur 50 %, die schwimmen können.

Der Vorsitzende der Jungen Liberalen Rendsburg-Eckernförde, Elias ARP, unterstreicht die Notwendigkeit einer gemeinsamen Kommunikation und fordert einen gemeinsamen Round Table: „Das Gebäude wird morgen noch maroder sein, als es heute ist. Wo leben wir eigentlich, dass ehrenamtliches Engagement und der Wille zur Erneuerung immer wieder an langsamen Prozessen scheitern? Es darf nicht sein, dass selbst die fittesten Lebensretter in den Fahrwassern der deutschen Verwaltung zu ertrinken drohen.“

Da bereits weitere Debatten zur zukünftigen Nutzung der Immobilie in vollem Gang sind, sind die Freien Demokraten davon überzeugt, dass jetzt umso mehr alle Stakeholder an diesem Prozess beteiligt werden sollten, um eine gewinnbringende Nutzung für die Stadt Rendsburg und die Menschen vor Ort zu erreichen.