Klarer Kurs für neue Chancen! Klarer Kurs für Rendsburg-Eckernförde!
Klarer Kurs für neue Chancen! Klarer Kurs für Rendsburg-Eckernförde!

Die FDP begrüßt Ausbildung neuer Kulturvermittler

16 neue angehende Kulturvermittler und Kulturvermittlerinnen starteten in den vierten VHS-Kurs. Passend dazu fand am 08.08.2020 eine Diskussionsrunde mit vier Parteien des Kreistages Rendsburg-Eckernförde statt. René Banaski hat für die FDP teilgenommen und sich gern der Diskussion zum Thema „Wie gelingt Integration“ gestellt. Zum Lehrgang:

Die Volkschulschule Rendsburger Ring e. V. führt seit dem 1. Juni 2018 das Flüchtlingsprojekt Kulturvermittler- Flüchtlinge gestalten aktiv den Integrationsprozess durch. Das Projekt wird vom Kreis Rendsburg-Eckernförde gefördert. Ziel ist es, kulturelle Unterschiede und Unkenntnis über die deutsche Gesellschaft auf dem Weg zur Integration abzubauen und das Entstehen von Parallelgesellschaften zu verhindern. Am Samstag und mit sehr sonnigem Wetter entwickelte sich zwischen den Kulturvermittlern/innen und den politischen Vertretern ein großartiger Austausch. Im Vorwege waren die politischen Vertreter aufgefordert worden, ein Statement zur Fragestellung „Wie gelingt Integration“ einzureichen. Die Kulturvermittler/innen haben sich im Lehrgang mit den Statements kritisch beschäftigt und die Diskussion auch für Nachfragen genutzt. Die offene Frage lässt sich durch die Einnahme der verschiedenen Perspektiven (Politik, Einwohner und Eingewanderten) differenziert beantworten. Einig waren sich alle, dass es keine einfache Antwort gibt. Es ist ein Prozess, welcher unteranderem gegenseitiges Verständnis und den Abbau von Vorurteilen bedarf.

Die FDP setzt sich dabei für ein modulares Integrationsprogramm ein, das die individuelle Förderung entsprechend persönlicher Bedürfnisse in unterschiedlichen Stufen ermöglicht. (Mehr dazu auf www.fdp.de). Erfolgreiche Integration hängt sehr oberflächlich gesehen von zwei Hauptvoraussetzungen ab: Das Grundgesetz muss als objektive Wertordnung unserer Gesellschaft anerkannt werden. Ebenso ist das Erlernen der deutschen Sprache für die Teilhabe in der Gesellschaft unabdingbar, auch um Kontakte knüpfen zu können und Vorurteile durch eigene Erfahrungen mit anderen Kulturen und mit Menschen unterschiedlicher Herkünfte abzubauen. Wir begrüßen daher die Kulturvermittlung als Baustein für eine erfolgreiche Integration.

Nach fast zwei Stunden erfolgreicher Diskussion endete der Tag für uns mit vielen wichtigen Informationen. Integrationsangebote müssen noch stärker gefördert und ausgebaut werden. Aber vor allem müssen die bisherigen Angebote bekannter werden. Dies wurde von allen politischen Vertretern als Hausaufgabe mitgenommen. Ebenso wurde festgestellt, dass die Veranstaltung öffentlicher werden sollte. Viele geschilderte Praxiserfahrungen der Kulturvermittler/innen aus ihren Intergrationsprozessen, ihre Ansichten und die dabei gezeigte hohe Motivation zum Gelingen der Integration, sollte ein größtmögliches Publikum erreichen. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für eine gelungene Veranstaltung. Die VHS mit Frau Thode und Frau Hahn sowie die Kulturvermittler/innen haben uns wieder einmal mit ihrem hohen Engagement überzeugt. PS: Im Service-Büro Kulturelle Integration setzen sich die ausgebildeten Kulturvermittler/ innen mit ihren Ideen für eine nachhaltige Integration ein. Sie bieten verschiedene Veranstaltungen an sowie Hilfe bei der Bewältigung von. Mehr dazu auf der Internetseite der VHS-Rendsburg.